PKV mit Quervain-Krankheit

Auf Englisch lesen: PHI with De Quervain's disease

Wie wirkt sich diese Vorerkrankung auf Deine private Krankenversicherung aus?

Die De-Quervain-Tenosynovitis, auch bekannt als „Quervain-Krankheit“, ist eine schmerzhafte Erkrankung, die die Sehnen an der Daumenseite des Handgelenks betrifft. Sie beinhaltet eine Entzündung und Schwellung der Sehnenscheide, die die Sehnen des Musculus abductor pollicis longus und des Musculus extensor pollicis brevis umgibt. Zu den Symptomen gehören Schmerzen, Druckempfindlichkeit und Schwellungen an der Basis des Daumens und des Handgelenks, die oft in den Unterarm ausstrahlen. Aktivitäten wie Greifen, Kneifen oder eine Faustballung verschlimmern die Beschwerden. Sie entsteht häufig durch repetitive Hand- und Handgelenkbewegungen. Ohne Behandlung können die Schmerzen chronisch werden und die täglichen Aktivitäten erheblich beeinträchtigen. Die Diagnose umfasst eine körperliche Untersuchung und den Finkelstein-Test.

PKV-Risikobewertung

Geringes Risiko

Auswirkungen auf Deinen Versicherungsschutz

Krankheitsdauer (erstmalig)

Mehrere Wochen bis mehrere Monate, abhängig von Behandlung und Aktivitätsanpassung.

Krankheitsdauer (lebenslang)

Oft ein einmaliges Ereignis bei effektiver Behandlung; jedoch ist ein Wiederauftreten bei prädisponierenden Aktivitäten möglich.

Behandlungskosten (erstmalig)

Gering bis moderat, von einigen Hundert bis zu einigen Tausend US-Dollar, abhängig vom Bedarf an Injektionen oder Physiotherapie.

Behandlungskosten (lebenslang)

Ähnlich den Kosten des ersten Auftretens, wenn gelöst; potenziell höher bei Wiederauftreten oder chirurgischem Eingriff.

Mortalitätsrate

Vernachlässigbar; die De-Quervain-Tenosynovitis ist keine lebensbedrohliche Erkrankung.

Risiko für Folgeschäden

Gering bis moderat. Anhaltende Schmerzen und funktionelle Einschränkungen sind ohne Behandlung möglich. Selten können Nervenreizungen oder chronische Beschwerden auftreten.

Wahrscheinlichkeit der vollständigen Heilung

Hoch, insbesondere bei konservativen Maßnahmen wie Ruhe, Schienung, NSAIDs und Kortikosteroidinjektionen. Eine Operation bietet hohe Erfolgsraten, wenn konservative Methoden fehlschlagen.

Risiko für Grunderkrankungen

Gering. Obwohl es sich nicht um eine zugrunde liegende Systemerkrankung handelt, kann sie durch wiederholte Belastung, Schwangerschaft oder entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis verschlimmert werden.

Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine professionelle medizinische oder versicherungstechnische Beratung. Konsultiere immer einen qualifizierten Fachmann bei gesundheitlichen Bedenken oder vor dem Abschluss von Versicherungsentscheidungen.