PKV mit Patellaprothese

Auf Englisch lesen: PHI with Patellar prosthesis

Wie wirkt sich diese Vorerkrankung auf Deine private Krankenversicherung aus?

Eine Patellaprothese, auch bekannt als patellofemoraler Gelenkersatz oder Patella-Oberflächenersatz, ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der geschädigte Knorpel auf der Unterseite der Kniescheibe (Patella) und oft auch die entsprechende Gleitrinne am Oberschenkelknochen (Femur) durch künstliche Komponenten ersetzt werden. Dieser Eingriff wird typischerweise durchgeführt, um starke, chronische Knieschmerzen zu lindern und die Funktion bei Patienten mit fortgeschrittener Arthrose oder posttraumatischer Arthritis zu verbessern, die primär das patellofemorale Kompartiment betrifft und bei denen nicht-chirurgische Behandlungen fehlgeschlagen sind. Ziel ist es, ein reibungsloses Gleiten der Kniescheibe wiederherzustellen, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit zu verbessern.

PKV-Risikobewertung

Hohe Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung

Einzelne, spezialisierte PKV-Anbieter versichern jedoch ggfs. mit einem anzunehmenden Zuschlag von bis zu 40%.

Dies ist eine vorläufige Einschätzung. Für eine detaillierte und verbindliche Risikobewertung, .

Auswirkungen auf Deinen Versicherungsschutz

Krankheitsdauer (erstmalig)

Monate bis mehrere Jahre (chronische Knieschmerzen/Arthrose, die zur Operation führen)

Krankheitsdauer (lebenslang)

Dauerhafte Lösung für eine chronische Erkrankung (die Prothese selbst ist auf Langlebigkeit ausgelegt)

Behandlungskosten (erstmalig)

15.000 - 35.000 $ (einschließlich Operation, Implantat, Krankenhausaufenthalt)

Behandlungskosten (lebenslang)

20.000 - 60.000 $ (einschließlich Erstoperation, Rehabilitation, mögliche zukünftige Revisionen)

Mortalitätsrate

<0,1 % (verbunden mit allgemeinen Operationsrisiken)

Risiko für Folgeschäden

5-15 % (z. B. Infektion, Lockerung, Instabilität, persistierende Schmerzen, Nervenschäden, tiefe Venenthrombose)

Wahrscheinlichkeit der vollständigen Heilung

70-90 % (deutliche Schmerzlinderung und verbesserte Funktion, wobei die volle Aktivität vor der Erkrankung variieren kann)

Risiko für Grunderkrankungen

95-100 % (hauptsächlich Arthrose des patellofemoralen Gelenks, gelegentlich posttraumatische Arthritis oder schweres patellofemorales Schmerzsyndrom)

Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzen keine professionelle medizinische oder versicherungstechnische Beratung. Konsultiere immer einen qualifizierten Fachmann bei gesundheitlichen Bedenken oder vor dem Abschluss von Versicherungsentscheidungen.